Praxis-Tel.: 07024 / 502800

1.) Wer zahlt was?

Am 01.01.2002 führte der Gesetzgeber die sogenannten "Kieferorthopädischen Indikationsgruppen", kurz KIG, ein. Mit diesen Regeln wird sichergestellt, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur noch für die Behandlung solcher Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen aufkommen müssen, die das Atmen, Beißen, Kauen und Sprechen erheblich beeinträchtigen. Die Indikationsgruppen sind in fünf Schweregrade unterteilt.

fehlstellungen 2Das bedeutet für Sie:
Nur die Fehlstellungen 3. bis 5. Grades werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt. Welcher Grad vorliegt wird von uns anhand der vorgeschriebenen Kriterien geprüft.

Kosten für die Behandlung 1. und 2. Grades werden von den Krankenkassen nicht übernommen, stellen jedoch oftmals trotzdem eine Notwendigkeit zur kieferorthopädischen Behandlung dar. In diesen fehlstellungen 1Fällen müssen die Behandlungskosten vom Patienten selbst getragen werden.


Durch den Gesetzgeber sind Ärzte verpflichtet bei einer Behandlung die wirtschaftlichste Therapie zu wählen, also die Therapie, die die geringsten Kosten für das Gesundheitswesen verursacht. Dies weicht jedoch vom heutigen Stand der Medizin ab. Da unsere Praxis sehr an Qualität orientiert ist, können bei uns zusätzliche Leistungen gewählt werden, die über die Grundversorgung hinausgehen und die Behandlung so ästhetisch und komfortabel wie möglich machen. Schließlich möchten wir Ihnen gerne die modernsten Techniken und Materialen bieten, die momentan weltweiter Standard sind.

Das bedeutet für Sie: Die Kosten zusätzlicher Leistungen sind außervertraglich und werden nicht von Ihrer Krankenkasse erstattet. Patienten und Eltern werden von uns individuell und persönlich beraten. Über die genauen Preise werden Sie vorher umfassend informiert. Um für Sie die finanzielle Belastung trotzdem so gering wie möglich zu halten, können bei uns konstante monatliche Ratenzahlungen vereinbart werden.

 

2.) Wird die kieferorthopädische Behandlung von Erwachsenen auch von den Krankenkassen übernommen?

Am 01. Januar 1993 wurde eine Altersgrenze für die kieferorthopädische Behandlung eingeführt. Bei Beginn einer kieferorthopädischen Therapie nach Vollendung des 18. Lebensjahres beteiligen sich die Krankenkassen nicht an den Behandlungs- und Beratungskosten. Es sei denn es liegt eine extreme Kieferanomalie vor, bei welcher zusätzlich zur Therapie auch chirurgische Maßnahmen notwendig sind.

 

3.) Entstehen beim ersten Termin Kosten?

Der erste Beratungstermin wird bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 18 Jahren von den Krankenkassen übernommen unabhängig davon, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind.

 

4.) Was wird beim ersten Termin gemacht?

Der erste Termin sollte dazu da sein unsere Praxis und unser Team kennen zu lernen. Nachdem Sie unseren Fragebogen ausgefüllt haben setzen wir uns in einem persönlichen Gespräch mit Ihren Wünschen und Erwartungen auseinander. Erst dann erfolgt die klinische Untersuchung und Anamnese. In einer ausführlichen Beratung klären wir, wann eine Therapie notwendig ist.

 

5.) In welchem Alter sollte mein Kind bei Ihnen vorgestellt werden?

Idealerweise sollten Sie Ihr Kind im Alter von 8 Jahren bei uns vorstellen. Allerdings erfordern einige Fehlstellungen eine noch frühere kieferorthopädische Behandlung. In diesen Fällen ist es von Vorteil, wenn Sie Ihren Hauszahnarzt auf eine eventuell notwendig werdende kieferorthopädische Behandlung ansprechen.

 

Praxis Dr. Heinig

Dr. Nina Heinig  Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Olgastraße 55  |  73240 Wendlingen
Tel.: 07024 / 50 28 00  |  Fax: 07024 / 50 28 50

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